Monika Gerboc

Direktorin, Regisseurin

 

Ich glaube fest daran, dass Elefanten fliegen können. Dieser Virus, manche nennen es auch Wahnsinn, ist hoch ansteckend. Deshalb habe ich im Theater ein eigenes Büro. Außerdem bin ich ein Kuschelmonster. Überall, wo ich hingehe, finde ich vierblättrige Kleeblätter. Ähm - ist das auch eine Krankheit?

 

 


Dominique Suhr

Assistentin der Direktion, Dramaturgin

 

Wenn ich könnte, würde ich…

… es regnen lassen. Und alles und jeder beginnt um mich herum zu wachsen. Jeden Tag. Und die Wassertropfen würden die tiefen Strahlen der Sonne golden leuchten lassen. Und ein Regenbogen würde entstehen. Ich würde zwischen dem Regenbogen und den Sonnenstrahlen springen, mich von ihnen tragen lassen und jedes Land bereisen. Ich würde Laufen. Laufen, bis ans Ende der Welt.

Und dort, am Rand, würde ich laut ein Lied singen. Denn mein Herz singt.

 

 


Sabine Weitzel

Theaterpädagogin, Puppenspielerin

 

Wenn ich könnte, würde ich…

… mit einem Fingerschnips die Welt gerechter machen. Der Reichtum unserer Erde soll dann gerecht verteilt sein, kein Mensch und kein Tier soll leiden wegen Krieg und Gier. Weil mein Fingerschnips das nicht kann, bemühe ich mich jeden Tag friedlich und gut zu sein. Nur mein Mango-Eis möchte ich mit niemandem teilen!

 

 

 


Calum Mac Askill

Puppenspieler

 

Wenn ich könnte, würde ich…

… eine Teleportationsmaschine bauen, damit jeder überall sein kann und niemand einen Pass mehr braucht. Jeder könnte jeden zu jederzeit sehen. Distanz wäre dann nicht mehr vorhanden und Wege wären nur noch zum Bewandern nötig. Auch eine Tasche, die alles tragen kann, hätte ich dabei. Alles was einem gehört, würde da hineinpassen. Sie würde aber nie groß oder schwer werden. Gepäck (auf dem Rücken) wäre keine Belastung mehr.

 

 


Hanna Daniszewska

Puppenspielerin

 

Wenn ich könnte, würde ich …

… um die Welt fliegen und die schönsten Orte darin sehen. Die Orte, die noch niemand entdeckt hat und wo noch niemand vor mir war. Und ich würde etwas von überall her mit nach Hause bringen. Dort würde ich die Schönheit der Welt mit allen teilen. Jede Welt, die ich besuchen würde, hätte eine Geschichte, und ich würde sie sammeln und aufschreiben. Die Geschichten würden dann von Generation zu Generation weitergegeben werden. Und jeder, der sie liest, könnte all diese Orte mit den Augen der eigenen Phantasie sehen.

 

 


Laura Waltz

Puppenspielerin

 

Wenn ich könnte, würde ich …

… meine lila Flügel ausbreiten, und in der Nacht die Sterne damit streicheln, damit ganz viel Goldstaub davon auf uns langsam herabfallen könnte. Ich würde wollen, dass jedes Lieblingskuscheltier beim Einschlafen seinem Mitmenschen „Gute Nacht“ ins Ohr flüstert. So würden alle wissen, dass wir immer unterstützt werden und sich keiner je allein fühlen muss. Ich würde wollen, dass wir alle darauf achten, dass kein Erwachsener mehr die eigene Kinderseele vergisst.

 

 


Maija Steinort

FSJlerin

 

Wenn ich könnte, würde ich…

… ans Meer ziehen. In den Norden. An stürmischen Tagen stünde ich am Strand und würde den Wind ins Gesicht peitschen spüren. Vielleicht lernt man so das Fliegen. Ich würde die Arme ausbreiten und von oben alles beobachten. Alles sähe dann aus wie Spielzeug.

 

 

Robert Bretschneider

Technischer Leiter

 

Wenn ich könnte, würde ich…

… nicht versuchen die Vergangenheit zu ändern. Aber nichts unversucht lassen das Kommende besser zu machen. Die Zukunft ist nicht festgelegt, wir alle tragen unseren Teil dazu bei. Also immer auf zu neuen Taten!

 

 


Sany Holfeld

Technikerin

 

Wenn ich könnte, würde ich…

… die ganze Welt in Orange sehen. Es ist meine Lieblingsfarbe, da sie alles in Wärme und Energie erstrahlen lässt. Die Menschen würden, wie über Lichttherapie, eine emotionale Stärke entwickeln, die sie über alle schweren Zeiten hinwegkommen lässt. Orange wäre die Sonne, der Himmel und das Meer. Und genau dort würde ich auch leben. Mit meinem Hund Gwen könnte ich am orange-schimmernden Horizont im Watt entlang spazieren und meine gesamte Zeit in Ruhe und Einklang mit ihr und dem Wasserrauschen verbringen.

 

 


Stefan Jauch

Techniker

 

Wenn ich könnte, würde ich...

„Kinder an die Macht“ singen… Kriege und Waffenproduktion würde ich verbieten, dem Irrsinn von Hass und Neid und Gier ein Ende setzen. Wenn ich könnte, würde ich jedem zeigen, dass die Welt nicht in Schwarz und Weiß oder nach Himmelsrichtung geteilt ist, sondern alle dazu einladen, mehr Licht und Farbe in die Welt zu bringen.

 

 


Silvio Hack

Tischler

 

Wenn ich könnte, würde ich...

...ein Treibholz sein, dass sich immer über Wasser hält. Es könnte durch reißende Ströme schwimmen, über Wasserfälle hinweg und an den schönsten Stränden ruhen - immer in Bewegung. Und auf seinem Weg käme es durch die schönsten Täler, die interessantesten Länder und träfe die eigenartigsten Weggefährten. Holz ist mein Element. Es hat seine ganz eigene Geschichte, so wie ich.

 

 


Irina Maslow

Künstlerisches Betriebsbüro

 

Wenn ich könnte, würde ich…

… neben Calums Teleportationsmaschine noch einen Button erfinden, der die Emotionen und Gefühle der Menschen weitertragen kann. Ich würde so (natürlich nur) auf Wunsch fühlen, was der andere fühlt. Ich könnte auf ihn eingehen und ihn besser verstehen lernen. Ich glaube fest daran, dass sich so Missverständnisse aus dem Weg räumen lassen und wir mehr Verständnis für andere finden. Wenn wir alle miteinander „fühlen“ und uns so auf non-verbaler Ebene verstehen, würde man sich vielleicht auch weniger einsam fühlen. Wir wären emotional verknüpft. Dieser Button würde dann dem Menschen einen Gruß zusenden, der ihn „fühlen“ lässt, was ich ihm mitteilen mag.

 

 


Sylke Tröger

Puppentheaterservice

 

Wenn ich könnte, würde ich…

…Dornröschen sein. Einen gesegneten Schlaf haben, vielleicht nicht hundert Jahre… Und mit einem Kuss geweckt werden… das wäre wunderbar. Denn ein Erwachen lässt uns reifen und uns gestärkt in die Zukunft blicken. Ich freue mich darauf.

 

 


Antje Teumer

Finanzen/Personalwesen

 

Wenn ich könnte, würde ich...

… Mauern einreißen und Blumen pflanzen. Wände verschwimmen und Grenzen wären dann nur noch in unseren Köpfen. Mit aller Kraft würde ich am Säen bunter Blumenwiesen mitwirken. So könnte man Ortswechsel und Endpunkte nur noch am Duft wahrnehmen.

Oft stelle ich mich auf den Kopf, um die Welt aus einer anderen Perspektive zu betrachten.